»Spookalicious: Vol. 0.2 // To Where My Heart Belongs To.«

»There's something weird around here«

Yo, girls. Neustart. Ich brauchte einen Umbruch und nun habe ich angefangen, umzusetzen, was ich erreichen möchte. Ich habe zwei sehr hochgesteckte Ziele, eins auf der schulischen und eins auf der Herz-Ebene. Aber davon verrate ich nichts =P

Zum Layout: Mir gefallen die Farben total =D (...bis auf den "Spookalicious"-Schriftzug aufm Bild) Ich teste gerade die Stylesheets =] Die Navi ist noch in Überarbeitung, auch sonst bin ich noch überhaupt nicht groß zufrieden mit dem, was ich da zusammengekleistert hab Oo

Whatever.
Later, guys!
Ruky-chi


PS.:
Damit der Eintrag scrollbar wird :D
[schlecht getarnte Schleichwerbung *shame on me* ...aber ich mag halt keine "ich bin ein sinnloser Scrolltext"-Wiederholungen oder irgendwelche lateinischen Texte, die willkürlich kreuzquer markiert sind... *am Kopf kratz*]

»Der Oktober hatte Stürme über Dänemark gejagt und auch der November war launisch gewesen – „und das, obwohl der Herbst die romantische Jahreszeit ist. So ein Betrug“, seufzte Lærke und atmete auf, als sie den schweren Islandsattel auf Álfurs Rücken verfrachtet hatte. Sie würde nie verstehen, warum die so wunderbar angenehm nach Leder und Pflegemittel riechenden Sättel so wahnsinnig schwer zu sein hatten…

Mit dem Pferd im Schlepptau stiefelte sie über den gefrorenen Boden, den die ersten Boten des kommenden Winters an diesem Dezembermorgen mit sich gebracht hatten. Lærke band ihren Móbrúnn-Wallach am Holzbalken vor dem Korral fest, an dem auch schon Lykke ihren schwarzen Alskær angebunden hatte. Die Brünette kämpfte gerade mit dem neuen Zaumzeug, das ihr Pflegepferd erst seit wenigen Tagen trug. „Blödes Ding, willst du endlich wie ich“, fluchte sie dabei leise vor sich hin und schien ihre beste Freundin gar nicht bemerkt zu haben.

Lærke beschloss, dass Lykke lange genug Windmühlenfechten gegen das Zaumzeug gespielt hatte und näherte sich dem Mädchen. „Hey Lykke. Brauchst du Hilfe?“ Die Angesprochene sah überrascht auf. „Oh, hallo Lærke… ich hab dich gar nicht bemerkt…“ Lykke wirkte geistesabwesend, wie sie sich fahrig über das Gesicht strich und eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht wischte, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte. Ohne auf Lærkes Frage einzugehen, widmete sie sich dem Sattelgurt, prüfte, ob die Kandare richtig saß und machte sich dann wieder an den Zügeln zu schaffen.

Kopfschüttelnd beobachtete Lærke das Treiben ihrer Freundin. Sie hatte die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben, dass Lykke irgendwann nicht mehr ständig verträumt in die Gegend starrte und wieder ansprechbar wurde für weltliche Themen… aber zumindest wirkte sie nicht mehr so furchtbar verletzlich und traurig wie die ersten Wochen, als sie aus Irland zurückgekehrt war. Lærke kannte den Grund für Lykkes Traurigkeit nicht, aber sie ahnte, weshalb die Freundin immer noch plötzlich und unerwartet innehielt in ihrem Tun, sich gegen den Pferderücken oder die Schulbank lehnte oder traumverloren und sehnsüchtig zum Himmel hinauf starrte. Auch waren ihre Augen nicht mehr ständig rot und ihr kamen auch nicht mehr unerwartet und vermeintlich grundlos die Tränen. Doch tief in ihr drin war Lykke immer noch abgrundtief unglücklich, das spürte Lærke.

„Willst du mir nicht endlich von ihm erzählen?“, fragte sie leise und klopfte Alskær dabei den Hals.«

23.8.08 18:48
 


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